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Tarandis

Vierte Datenebene

Fallstudien

Öffentlich dokumentierte Einsätze mit realen Leistungsdaten: wer setzt welchen Roboter wo ein — und was kommt dabei heraus. Jede Kennzahl trägt ihre Quelle; Hersteller-Referenzcases sind als Werbekontext gekennzeichnet. Anders als die Praxiswerte fließen Fallstudien nicht in die Bedarfsanalyse ein: Einzelfälle belegen, sie rechnen nicht.

Fälle
20
mit Kennzahlen
19
DACH
17
nur Werbekontext
6

DB Schenker · DB Schenker Gateway am Flughafen Stuttgart

Hersteller-Referenz

Kärcher KIRA B 50 (Kärcher) · Umschlaglager / Logistik-Gateway am Flughafen · 6.000 m² · Stuttgart (DE) · seit August 2023

Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten

Personalstunden-Verlagerung
90 min/Tag
vorheriger manueller Reinigungsaufwand des eigenen Teams mit der Scheuersaugmaschine B 150 für die Gesamtfläche; Maximalwert – der Bericht nennt "bis zu 90 Minuten", die im Alltag oft nicht verfügbar waren
Personalstunden-Verlagerung
15 min/Tag
verbleibender täglicher Betreuungsaufwand für die KIRA B 50 (Maximalwert laut Referenzbericht)
  • "Der Mehrwert, den KIRA uns bringt, war schnell erkennbar." – Jörg Abt, Gateway Manager Südwest, DB Schenker (aus dem englischsprachigen Kärcher-Referenzbericht übersetzt; Original: "The added value that KIRA brings us quickly became apparent.")
  • "Es macht Spaß, so einen Erfolg zu erzielen." – Jörg Abt (übersetzt; Original: "It's fun to achieve that kind of success.")
  • Kernproblem war laut Bericht der feine schwarze Reifen- und Abriebstaub der Flurförderzeuge, der sich im gesamten Lager verteilte; die Fläche ist für den Roboterbetrieb in 8 Bereiche aufgeteilt.

Einordnung: Von Kärcher publizierter Referenzcase, also Werbekontext – beide Zeitwerte sind Selbstauskünfte des Kunden im Marketingtext, nicht unabhängig gemessen und nicht telemetrisch belegt. Die Rechnung ist immerhin klar definiert: statt bis zu 90 Minuten eigener Reinigungsarbeit pro Tag (Maximalwert, der laut Bericht oft gar nicht verfügbar war) bleiben maximal 15 Minuten Betreuungsaufwand – die tatsächliche tägliche Ersparnis kann also unter 75 Minuten liegen. Das ist eine Personalzeit-Verlagerung, KEINE Kosteneinsparung und keine Flächenleistung: der Bericht nennt weder m²/h im Realbetrieb noch die Einsatzdauer des Roboters noch Anschaffungs- oder Betriebskosten. Einzelfall in einer Logistikhalle mit großen freien Flächen – gut geeignete Roboterumgebung, nicht auf verwinkelte Objekte übertragbar.

Quellen (2)

Deutsche Bahn (Bahnhofsmanagement Frankfurt; Bahnhofsmanager Leif Niklas Wulf wird im LOK Report zitiert) · Frankfurter Hauptbahnhof, unterirdische B-Ebene (später zusätzlich Vorplatz im Außeneinsatz)

Endkunde

„Manni“ – autonomes Reinigungsfahrzeug von Spring Mobility (Modellbezeichnung nicht publiziert; zwei Laser- und zehn Ultraschallsensoren, fünf Kameras, zwei GPS-Antennen) (Spring Mobility (Berlin)) · Bahnhof · Frankfurt am Main (DE) · Test in der B-Ebene ab Februar 2021 (zunächst bis Ende April 2021), Fortsetzung im Außenbereich auf dem Bahnhofsvorplatz ab Januar 2022 bis voraussichtlich Februar 2022, Spätschicht 14–22 Uhr

gereinigte Fläche
12.000 m²/Tag
Publizierte Tagesfläche des Roboters in der unterirdischen B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs; Wortlaut bei rationell reinigen: „täglich auf rund 12.000 Quadratmetern“, LOK Report nennt dieselbe Zahl („Rund 12.000 Quadratmeter am Tag reinigt und desinfiziert der smarte Helfer“). Beide Artikel beruhen erkennbar auf DB-Angaben, keine unabhängige Messung; ob es sich um Soll- oder Ist-Fläche handelt, wird nicht offengelegt. Eine Gesamtfläche der B-Ebene ist nicht publiziert – die 12.000 m² sind eine Tagesleistung, keine Objektfläche
Einsatzfenster
8 h/Tag (Schichtfenster 14–22 Uhr)
Zeitfenster des Außeneinsatzes auf dem Vorplatz; Wortlaut: „zwischen 14 und 22 Uhr“ in der Spätschicht. Das ist das Schichtfenster, NICHT die belegte Laufzeit des Roboters – der Roboter wurde laut Meldung zusätzlich von einem Mitarbeitenden begleitet
Flottengröße
1 Roboter
Ein einzelnes Gerät; der Name „Manni“ entstand laut LOK Report aus einer internen Abstimmung mit rund 800 beteiligten Mitarbeitenden, über 500 Stimmen entfielen auf diesen Vorschlag
  • Leif Niklas Wulf, Bahnhofsmanager des Frankfurter Hauptbahnhofs (zitiert im LOK Report): „Saubere Bahnhöfe tragen wesentlich zum Wohlbefinden aller Reisenden und Gäste bei.“
  • Leif Niklas Wulf zum Zweck des Tests: „Mit dem Roboter testen wir eine innovative Möglichkeit, unsere Reinigungskräfte zu unterstützen und zu entlasten.“
  • LOK Report zur Tagesleistung: „Rund 12.000 Quadratmeter am Tag reinigt und desinfiziert der smarte Helfer am Frankfurter Hauptbahnhof eigenständig.“
  • Zur Namensfindung: Der Name „Manni“ ging laut LOK Report aus einer internen Abstimmung hervor, an der sich rund 800 Mitarbeitende beteiligten; von vier Vorschlägen in der engeren Auswahl entfielen über 500 Stimmen auf diesen.
  • Laut rationell reinigen ist das Fahrzeug mit zwei Lasersensoren, zehn Ultraschallsensoren, fünf Kameras und zwei GPS-Antennen ausgestattet; im Außeneinsatz auf dem Vorplatz fuhr es in der Spätschicht zwischen 14 und 22 Uhr, begleitet von einem Mitarbeitenden.

Einordnung: Eine frühe Erprobung an einem der meistfrequentierten Verkehrsbauwerke Deutschlands — mit einer konkreten publizierten Tagesleistung von rund 12.000 m² und einem Szenario, das sonst kaum dokumentiert ist: Reinigung unter laufendem Publikumsverkehr in der Spätschicht statt nachts, anschließend der Sprung in den ungeschützten Außenbereich auf dem Bahnhofsvorplatz mitten im Winter. Was der Fall NICHT zeigt: Es war ausdrücklich ein befristeter Test (B-Ebene Februar bis Ende April 2021, Vorplatz Januar bis voraussichtlich Februar 2022), kein Regelbetrieb — ob daraus ein Rollout wurde, ist aus den Quellen nicht belegbar. Beide Artikel beruhen erkennbar auf Angaben der Deutschen Bahn, nicht auf unabhängiger Messung; ob die 12.000 m² eine Soll- oder eine Ist-Fläche sind, wird nicht offengelegt, und eine Gesamtfläche der B-Ebene nennt keine Quelle. Der Roboter fuhr laut Meldung nicht allein, sondern in Begleitung eines Mitarbeitenden — die Tagesfläche ist also keine personallose Leistung. Die Zeitspanne 14 bis 22 Uhr beschreibt das Schichtfenster, nicht die belegte Laufzeit des Geräts. Es fehlen Flächenleistung in m²/h, Kosten, Personalstunden und jede Bewertung der Reinigungsqualität; auch die Modellbezeichnung des Fahrzeugs ist nicht publiziert. Mit Stand 2021/2022 ist der Fall zudem deutlich älter als die übrigen hier dokumentierten Einsätze und eignet sich vor allem als Kontrapunkt: eine Erprobung, deren Fortsetzung offen blieb.

Quellen (2)
  • FachpresseDeutsche Bahn testet ab Februar 2021 ein autonomes Reinigungsfahrzeug von Spring Mobility in der B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs: „täglich auf rund 12.000 Quadratmetern“, ausgestattet mit zwei Laser- und zehn Ultraschallsensoren, fünf Kameras und zwei GPS-Antennen; Fortsetzung im Außenbereich auf dem Bahnhofsvorplatz ab Januar 2022 bis voraussichtlich Februar 2022 in der Spätschicht zwischen 14 und 22 Uhr, begleitet von einem Mitarbeitendenhttps://www.rationell-reinigen.de/deutsche-bahn-testet-reinigungsroboter-202553/
  • FachpresseMeldung vom 26.02.2021: „Rund 12.000 Quadratmeter am Tag reinigt und desinfiziert der smarte Helfer am Frankfurter Hauptbahnhof eigenständig“; Testzeitraum zunächst bis Ende April 2021; Namensfindung „Manni“ über eine interne Abstimmung mit rund 800 Beteiligten und über 500 Stimmen bei vier Vorschlägen in der engeren Auswahl; Zitate von Bahnhofsmanager Leif Niklas Wulfhttps://www.lok-report.de/news/deutschland/aus-den-laendern/23477-hessen-manni-saeubert-den-frankfurter-hbf.html

DEUTZ AG · DEUTZ AG, Ersatzteillager Köln-Kalk und Montagelinien Köln-Porz

Endkunde

Kärcher KIRA B 50 (Kärcher) · Industrie (Logistikzentrum und Produktion) · 20.000 m² · Köln (DE) · seit März 2023 (Logistikzentrum) bzw. Oktober 2023 (Produktion)

Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten

Routenerfolgsquote
96 %
Anteil erfolgreich abgeschlossener Reinigungsrouten im Ersatzteillager Köln-Kalk (5.000 m²), Einsatz seit März 2023
Routenerfolgsquote
98 %
Anteil erfolgreich abgeschlossener Reinigungsrouten in der Produktion Köln-Porz (15.000 m², zwei Dockingstationen), Einsatz seit Oktober 2023
Einsparung
50 %
Von Kärcher genannte Kostensenkung gegenüber dem vorherigen Einsatz einer Aufsitzmaschine; Berechnungsgrundlage wird nicht offengelegt
Betriebsstunden
3,5 h/Tour
Einsatzdauer je Reinigungstour bei DEUTZ; täglicher Wartungsaufwand laut Bericht rund 10 Minuten
  • Christoph Heid, Projektingenieur Facility Management DEUTZ AG: „Wo soviel bewegt wird, gibt's eine Menge Staub, den wir mit Nassreinigung und dem Wechsel von einer Kehr- auf eine Scheuersaugmaschine besser in den Griff kriegen wollten.“
  • Christoph Heid: „Wir sind rundum zufrieden mit unserer KIRA.“
  • Florian Heider, Projektingenieur Prozesstechnik an den Montagelinien: „Inspiriert von dem Topzeugnis unserer Logistikkollegen sind wir auch in Porz bei der Unterhaltsreinigung auf den autonom arbeitenden Kärcher Roboter umgeschwenkt – und haben damit einen Volltreffer gelandet.“
  • Kontext der Flächen: rund 5.000 Bestellaufträge und 40 Tonnen Warenversand täglich im Logistikzentrum, 90 Sekunden Taktzeit in der Produktion.

Einordnung: Werbekontext: Der Fall stammt von der Referenzseite des Herstellers Kärcher, nicht von einer unabhängigen Redaktion — die Auswahl ist positiv vorselektiert und Negativfälle erscheinen dort nicht. Die Routenerfolgsquoten von 96 % und 98 % sind ungewöhnlich konkret; die Seite erwähnt zwar, dass Bordcomputer und KIRA-Portal Echtzeitdaten liefern, legt aber nicht offen, ob die Quoten daraus stammen — sie bleiben eine Herstellerangabe, wenn auch eine plausibel telemetriegestützte. Die 50 % Kosteneinsparung gegenüber der Aufsitzmaschine sind eine Herstellerbehauptung ohne offengelegte Rechnung und sollten nicht als übertragbarer Wert gelesen werden. Es fehlt jede Angabe zur tatsächlichen Flächenleistung in m²/h.

Quellen (1)
  • Herstellermeldung (Werbekontext)KIRA B 50 bei DEUTZ AG Köln: 5.000 m² Ersatzteillager seit März 2023 mit 96 % Routenerfolgsquote, 15.000 m² Produktion Köln-Porz seit Oktober 2023 mit 98 %, 50 % niedrigere Kosten gegenüber Aufsitzmaschine, 3,5 h Einsatzdauer pro Tour, 10 min tägliche Wartunghttps://www.karcher.com/de/de/industriereinigung-referenzen.html

Dorfner Gruppe (Reinigungsdienstleister im Auftrag der Terminal 2 Gesellschaft, Flughafen München) · Satellitengebäude Terminal 2, Flughafen München

Gebäudereiniger

Gausium Reinigungsroboter (50-cm- und 75-cm-Variante) (Gausium) · Flughafen · 20.000 m² · München (DE) · seit Dezember 2022 (Artikel vom 18. September 2023)

Flächenleistung
2.500 m²/h
Angabe für die im Regelbetrieb im Satellit Terminal 2 eingesetzten Roboter; Wortlaut: „Die Reinigungsroboter, die im Satellit Terminal 2 im Regelbetrieb eingesetzt werden, reinigen aktuell rund 2.500 m²/h.“ Ob gemessen oder aus Herstellerangaben übernommen, wird im Artikel nicht offengelegt
Flottengröße
2 Roboter
Wortlaut: „Aktuell sind zwei Roboter des chinesischen Herstellers Gausium Robotics (ehemals Gaussian) im Satellitengebäude des Terminal 2 im Einsatz“; laut Bildunterschriften handelt es sich um eine 50-cm- und eine 75-cm-Variante, die nachts im Regelbetrieb arbeiten
  • Laut Adrian Hoffmann, Head of Robotics in der Dorfner-Gruppe, habe man sich bewusst für Reinigungsqualität und gegen Show entschieden: „Das heißt: Die Roboter reinigen nachts und nicht unter Publikumsverkehr.“
  • Peter Engelbrecht, Gesamtgeschäftsführer der Dorfner-Gruppe: „Allerdings werden die Roboter aus meiner Sicht keine Menschen verdrängen und Arbeitsplätze vernichten.“
  • Matthias Langbehn, der gemeinsam mit Ivonne Kuger die Geschäfte der Terminal-2-Gesellschaft führt: „Damit gehen wir mit unserem Partner Dorfner neue Wege in der Gebäudebewirtschaftung.“
  • Laut Artikel beträgt die bei Dorfner insgesamt durch Roboter gereinigte Fläche rund 800.000 m² (Tendenz steigend); neben dem Flughafen München nennt der Artikel genau zwei weitere Objekte mit Robotereinsatz in der täglichen Reinigung: Datev in Nürnberg und Uniklinik Würzburg.
  • Ziel bis Jahresende 2023 war die Automatisierung der gesamten frei zugänglichen Fläche der Passagierabfertigung (Ebene 4) im Satellit Terminal 2 mit in Summe etwa 20.000 m²; langfristig soll die automatisierte Reinigung auf den gesamten Passagierabfertigungsbereich mit rund 200.000 m² im Terminal 2 ausgeweitet werden.

Einordnung: Der Fall zeigt einen echten Regelbetrieb (nicht nur Pilot) in einem hochfrequentierten Flughafengebäude — die 2.500 m²/h liegen im Bereich dessen, was für Nachtreinigung auf grossen, weitgehend freien Verkehrsflächen plausibel ist. Was der Fall NICHT zeigt: Der Artikel legt nicht offen, ob die 2.500 m²/h aus Telemetrie stammen oder eine gerundete Betriebsannahme sind, und er nennt weder Netto-Flächenleistung inklusive Rüst-, Befüll- und Ladezeiten noch Kosten. Alle Angaben stammen von den Projektbeteiligten (Dorfner, Terminal-2-Gesellschaft), nicht aus unabhängiger Messung. Die 20.000 m² und 200.000 m² sind Zielgrössen, keine erreichten Ist-Werte zum Berichtszeitpunkt. Stand ist September 2023; neuere Zahlen sind aus dieser Quelle nicht belegbar.

Quellen (1)

Dr. Sasse Gruppe / Sasse Österreich

FM-Dienstleister

Nexaro Saugroboter (Modell im Bericht nicht spezifiziert) (Nexaro) · Bürokomplex eines Halbleiterherstellers · Kärnten (AT) · Rollout Ende 2024 bis Ende 2025 in drei Stufen; Stand des Berichts: Juli 2026

Flottengröße
150 Roboter
150 Saugroboter in einem einzigen Kundenobjekt (großer Bürokomplex eines Halbleiterherstellers in Kärnten), schrittweise aufgebaut in drei Tranchen zu je 50 Geräten (Ende 2024, Mitte 2025, Jahresende 2025)
Flottengröße
800 Roboter
Gesamtbestand der Dr. Sasse Gruppe (rund 800 Roboter, davon rund 740 kompakte Nexaro-Saugroboter); Geräte und Software von insgesamt elf Herstellern sind über die IoT-Plattform ToolSense integriert, je Objekt laufen maximal zwei Hersteller parallel
  • Michael Lackner (Robotics-Experte bei Dr. Sasse, Geschäftsführer Sasse Österreich): „Robotik wird bei uns nicht als Zusatzlösung verstanden, sondern als struktureller Bestandteil unseres Geschäftsmodells.“
  • Laura Sasse (Vorstand, zuständig für Finanzen, KI und Digitalisierung): „Mit der steigenden Anzahl an Robotern haben wir erkannt, dass für einen nachhaltigen und skalierbaren Betrieb eine klare Organisation erforderlich ist.“
  • Die eingesetzten Saugroboter navigieren laut Artikel per Lasertechnologie ohne bildgebende Kamera. Ziel des Unternehmens ist ein vollständig automatisiert gereinigtes Objekt bis 2030.

Einordnung: Einer der größten publizierten Robotik-Rollouts eines deutschsprachigen FM-Dienstleisters in einem einzelnen Objekt: 150 Geräte in einem großen Bürokomplex eines Halbleiterherstellers in Kärnten (laut Artikel explizit Bürokomplex, nicht das Werk bzw. Reinraum-/Produktionsflächen), eingebettet in eine Gesamtflotte von rund 800 Robotern über elf Hersteller. Die Zahlen sind Flotten- und Organisationsdaten – es sind KEINE Flächenleistungen, Reinigungszeiten, Einsparungen oder Amortisationszeiten publiziert. Die auf der österreichischen Sasse-Website genannten „bis zu 1.800 m²/h“ für einen LionsBot R3 Scrub sind eine unbelegte Bis-zu-Angabe im Marketing-Blog des Betreibers (faktisch eine Katalogangabe ohne Messkontext) und wurden hier bewusst NICHT als Realwert übernommen. Quelle ist ein redaktioneller Fachartikel (rationell reinigen, 27.07.2026), der aber im Wesentlichen die Darstellung des Unternehmens wiedergibt; unabhängige Verifikation der Stückzahlen liegt nicht vor.

Quellen (2)
  • FachpresseRund 800 Roboter bei Dr. Sasse, davon ca. 740 Nexaro-Saugroboter; 150 Roboter in einem großen Bürokomplex eines Halbleiterherstellers in Kärnten in drei Schritten à 50 Geräten (Ende 2024, Mitte 2025, Jahresende 2025); elf Hersteller über ToolSense integriert, max. zwei Hersteller je Objekt; Lasernavigation ohne Kamera; Ziel vollautomatisiertes Objekt bis 2030; Zitate Lackner und Sasse; Artikel vom 27.07.2026https://www.rationell-reinigen.de/automatisierung-in-der-reinigung-robotik-als-systementscheidung-298316/
  • BetreiberberichtSasse Österreich nennt Co-botic 1700 Pro (Teppich, Büro) und LionsBot R3 Scrub (Hartboden, Industrie; „bis zu 1.800 m²/h“ als unbelegte Bis-zu-Angabe im Betreiber-Blog ohne Quellen-/Messkontext) im Einsatz bei einem Leiterplattenhersteller in der Steiermark; Einschätzung von Philipp Pfeifer (Technischer Standortleiter)https://www.sasse.co.at/blog/reinigungsroboter-smart-cleaning

Flughafen Zürich AG, Gebäudereinigung in Eigenregie (Leiter Gebäudereinigung Daniel Ammann, rund 300 Mitarbeitende im Reinigungsteam) · Flughafen Zürich (Check-in-Bereiche, Terminals, Aufenthaltszonen)

Endkunde

Flächen-Reinigungsroboter (26 Geräte; Modelle und Hersteller in allen Quellen ungenannt – die 2023 getesteten Vorläufer hießen „Charlie“ und „Zulu“) (nicht publiziert) · Flughafen · Zürich (CH) · Aufbau der Flotte auf 26 Geräte bis Herbst 2025 (Magazinbeitrag der Flughafen Zürich AG vom 08.07.2025, bestätigt von watson am 12.12.2025); Vorläufer-Testgeräte „Charlie“ und „Zulu“ ab Ende 2023, inzwischen ausgemustert

gereinigte Fläche
120.000 m²/Tag
Von der Flotte täglich gereinigte Fläche in Check-in-Bereichen, Terminals und Aufenthaltszonen; Wortlaut: „rund 120'000 Quadratmeter Fläche“. Gesamtwert für alle 26 Geräte, rechnerisch rund 4.600 m² je Roboter und Tag (eigene Ableitung, nicht publiziert)
Flottengröße
26 Roboter
26 Flächen-Reinigungsroboter im Einsatz; die Geräte navigieren laut Quelle „bis zu 24 Stunden selbstständig“ durch den laufenden Betrieb, erkennen Hindernisse, entleeren Schmutzwasser und laden selbstständig nach. Der im selben watson-Artikel genannte Anbieter Robonnement betrifft die dort hauptsächlich behandelten Abfallroboter, nicht die 26 Reinigungsroboter – für diese bleibt der Hersteller ungenannt
Einsparung
50 % Frischwasser (Obergrenze der Angabe „bis zu 50 Prozent“)
Von der Flughafen Zürich AG als Bis-zu-Wert angegebene Reduktion des Frischwasserverbrauchs; Wortlaut: „Digitale Dosier- und Wasseraufbereitungssysteme senken den Verbrauch von Reinigungsmitteln und sparen bis zu 50 Prozent Frischwasser.“ Teil der Begründung ist die bordseitige Aufbereitung des Schmutzwassers, das laut Quelle bis zu dreimal wiederverwendet wird, bevor es gewechselt werden muss. Berechnungsgrundlage und Vergleichsbasis werden nicht offengelegt
Personalbestand
300 Mitarbeitende im Reinigungsteam
Größe des Reinigungsteams, das laut Betreiber durch die Roboter unterstützt und nicht ersetzt wird; die Zahl ist über zwei Jahre konstant (bereits im Tagblatt-Bericht vom 14.12.2023 als „das 300-köpfige Gebäudereinigungsteam“ genannt, als erst zwei Testroboter liefen: https://www.tagblatt.ch/wirtschaft/aviatik-roboter-auf-dem-vormarsch-wall-e-putzt-am-flughafen-zuerich-und-ki-zaehlt-swiss-passagiere-ld.2556098) – ein indirekter, aber seltener Beleg dafür, dass der Flottenaufbau nicht mit Personalabbau einherging
  • Daniel Ammann, Leiter Gebäudereinigung bei der Flughafen Zürich AG: „Unsere Mitarbeitenden können sich heute auf die komplexeren Reinigungsaufgaben konzentrieren.“
  • Daniel Ammann zur datengestützten Steuerung: „Früher wurde ein fester Turnus abgearbeitet. Heute wissen wir genau, wo gerade eine Reinigung nötig sein wird und können diese viel schneller sicherstellen. Das macht unsere Arbeit zielgerichteter und erhöht die Sauberkeit.“
  • Das Magazin der Flughafen Zürich AG nennt neben den 26 Reinigungsrobotern rund 400 sensorüberwachte WC-Anlagen und über 50.000 Passagier-Rückmeldungen pro Monat als Grundlage der bedarfsgesteuerten Reinigung.

Einordnung: Der größte publizierte Reinigungsroboter-Einsatz im deutschsprachigen Raum: 26 Geräte, rund 120.000 m² täglich in Check-in-Bereichen, Terminals und Aufenthaltszonen — rechnerisch rund 4.600 m² je Roboter und Tag (eigene Ableitung, nicht publiziert). Besonders aussagekräftig ist die Kombination mit dem Personalstand: Das Reinigungsteam umfasst 300 Mitarbeitende und war bereits Ende 2023 gleich groß, als erst zwei Testgeräte liefen — ein seltener, wenn auch indirekter Beleg dafür, dass der Flottenaufbau hier nicht mit Personalabbau einherging. Dokumentiert ist außerdem der Weg dorthin: Die Vorläufer-Testgeräte „Charlie“ und „Zulu“ von Ende 2023 sind ausgemustert, ein abgebrochener Zweigeräte-Test war hier also nicht das Ende der Automatisierung. Was der Fall NICHT zeigt: Hauptquelle ist das Unternehmensmagazin der Flughafen Zürich AG, also Eigendarstellung des Betreibers ohne unabhängige Prüfung. Hersteller und Modelle werden in keiner Quelle genannt, eine Zuordnung zu einem konkreten Gerät ist damit ausgeschlossen. Es fehlen Flächenleistung in m²/h, Betriebsstunden je Gerät, Kosten und Amortisation. Die Wassereinsparung ist ausdrücklich als „bis zu 50 Prozent“ formuliert — eine Obergrenze ohne offengelegte Berechnungsgrundlage und Vergleichsbasis, die die Quelle zudem digitalen Dosier- und Wasseraufbereitungssystemen zuschreibt und nicht den Robotern allein.

Quellen (2)
  • BetreiberberichtMagazinbeitrag der Flughafen Zürich AG vom 08.07.2025: 26 Flächen-Reinigungsroboter bis Herbst 2025, „rund 120'000 Quadratmeter Fläche“ täglich in Check-in-Bereichen, Terminals und Aufenthaltszonen, „bis zu 50 Prozent Frischwasser“ eingespart durch digitale Dosier- und Wasseraufbereitungssysteme (Schmutzwasser bis zu dreimal wiederverwendet), 300 Mitarbeitende im Reinigungsteam unter Daniel Ammann, rund 400 sensorüberwachte WC-Anlagen und über 50.000 Passagier-Rückmeldungen pro Monat; Zitate Daniel Ammannhttps://www.flughafen-zuerich.ch/de/unternehmen/magazin/2025/aviatik_reinigung_zukunft
  • FachpresseBericht vom 12.12.2025: bestätigt 26 Reinigungsroboter im Einsatz, die „bis zu 24 Stunden selbstständig“ navigieren, Hindernisse erkennen, Schmutzwasser entleeren und selbstständig nachladen; die 2023 getesteten Vorläufer „Charlie“ und „Zulu“ sind nicht mehr im Einsatz. Der im Artikel genannte Anbieter Robonnement betrifft die dort hauptsächlich behandelten Abfallroboter, nicht die 26 Reinigungsroboterhttps://www.watson.ch/schweiz/zuerich/939182673-abfallroboter-flughafen-zuerich-neu-im-einsatz

Kaufland Deutschland · Kaufland-Filiale Eberbach

Endkunde

Gausium Omnie / Pudu CC1 Pro (Modellzuordnung zur Filiale Eberbach nicht publiziert) (Gausium / Pudu Robotics) · Lebensmitteleinzelhandel / Filiale · 1.740 m² · Eberbach (DE) · seit Ende 2025 (Testbetrieb, Bericht April 2026)

gereinigte Fläche
1.879 m²/Tag
Durchschnittliche Tagesleistung des Roboters in der Filiale Eberbach (Gesamtfläche rund 1.740 m²), entspricht einer Marktabdeckung von 108 %
Flächenleistung
465 m²/h
Durchschnittliche Ist-Flächenleistung laut Bericht für die Filiale Eberbach (konsistent mit 1.879 m²/Tag bei rund 4 h Laufzeit); in der Weihnachtszeit fiel die Flächenleistung bei erhöhter Kundenfrequenz laut Bericht im Durchschnitt um ein Drittel niedriger aus (filialübergreifende Aussage, nicht Eberbach-spezifisch)
Betriebsstunden
4 h/Tag
Durchschnittliche tägliche Laufzeit des Roboters in der Filiale Eberbach
Personalstunden-Verlagerung
2 h/Tag
Laut Kaufland wurden in der Filiale Eberbach gegenüber der konventionellen manuellen Reinigung „pro Tag zwei Stunden Zeit eingespart“
  • Simon Küller, Projektleiter Beschaffung bei Kaufland Deutschland: „Das erste Fazit zum Einsatz der Reinigungsroboter in unseren ausgewählten Filialen ist durchweg positiv.“
  • Simon Küller: „Durch den häufigeren Turnus der Maschine konnten die täglich entstehenden Verschmutzungen früher beseitigt werden.“
  • Simon Küller: „Im Sinne der Cobotik ergänzen sich also Mensch und Maschine in der Zusammenarbeit.“ Im Vordergrund stehe die „Entlastung des Reinigungspersonals […], das sich dann verstärkt anderen Tätigkeiten widmen kann“.
  • Getestet wurde in mehreren Filialen: Eberbach (rund 1.740 m²), Nürtingen (5.300 m², zweigeschossig), Hechingen (4.500 m², zweigeschossig, zwei Maschinen), Heidelberg-Rohrbach und Köln-Merheim (Flächen nicht einzeln beziffert; laut Bericht durchschnittlich rund 4.400 m² Verkaufsfläche pro Filiale) sowie Heilbronn, wo die Roboter nur nachts in Betrieb sind.
  • Als Integratoren waren Fenka Robotics (Berlin) und TCOrobotics (Vaihingen an der Enz) beteiligt.

Einordnung: Dies ist einer der wenigen deutschen Fälle mit einer publizierten Ist-Flächenleistung aus dem laufenden Betrieb: 465 m²/h in einer Handelsfläche mit Regalen, Engstellen und Kundenverkehr — ein realistischer Gegenwert zu den 1.500 bis 2.500 m²/h, die Prospekte für Freiflächen nennen. Wichtig zur Herkunft: Alle Kennzahlen sind Eigenangaben von Kaufland („Kaufland zufolge“), die die Fachpresse referiert — keine unabhängige Messung; ob sie aus Roboter-Telemetrie oder Kaufland-eigener Auswertung stammen, nennt der Bericht nicht. Was der Fall NICHT zeigt: Der Bericht ordnet die Kennzahlen keinem der beiden genannten Modelle (Gausium Omnie, Pudu CC1 Pro) eindeutig zu, weshalb hier keine Katalog-ID verknüpft ist. Die „108 % Marktabdeckung“ erklärt der Bericht nicht näher (er spricht von einem „Erfüllungsgrad“ über 100 Prozent); plausibel ist Mehrfachbefahrung von Teilflächen — sie bedeutet jedenfalls nicht 108 % Reinigungsqualität. Es handelt sich um einen laufenden Testbetrieb, nicht um einen abgeschlossenen Rollout.

Quellen (1)

LKH-Universitätsklinikum Graz · LKH-Universitätsklinikum Graz (Universitätskliniken für Neurologie, Chirurgie, Kinderklinik, Innere Medizin)

Endkunde

LionsBot R3 Scrub (LionsBot) · Universitätsklinikum · Graz (AT) · Pilotprojekt 2022, Regelbetrieb seit März 2023, weitere Geräte bis 2025

  • Dipl.-KH.BW. Michael Manuel Kazianschütz, MBA MSc, am LKH-Universitätsklinikum Graz für Wirtschaft und Logistik verantwortlich: „2022 haben wir das Pilotprojekt Reinigungsroboter an der Universitätsklinik für Neurologie gestartet.“
  • Im Bericht namentlich genannte Reinigungsroboter im Einsatz: „Franzi 2.0“ (LionsBot R3 Scrub, Uniklinik für Chirurgie, seit März 2023), „Horsti“ (Kinderklinik), „Annelies“ (Klinik für Innere Medizin) und „Franziska“ (Uniklinik für Chirurgie, seit Valentinstag 2025); Vorläufer „Franzi 1.0“ war der Pilot 2022. Eine Gesamtzahl der eingesetzten Reinigungsroboter nennt der Bericht nicht; das Modell „LionsBot R3 Scrub“ wird nur für „Franzi 2.0“ explizit angegeben.
  • Michael Manuel Kazianschütz zur Reinigungsqualität: „Die Roboter arbeiten schnell und effizient, durch die gleichmäßigere Reinigung gibt es kaum Schlieren.“
  • Laut Bericht ist es seit der Einführung der Reinigungsroboter „zu keinem einzigen Zusammenstoß gekommen“; Kazianschütz: „In unserem Near-Miss-Meldesystem sind bisher keine Beinaheunfälle mit Robotern gemeldet worden.“
  • Markus Ruppnig, BSc MSc, fachkundiges Organ für Berufskrankheiten und Gesundheit am Arbeitsplatz in der AUVA-Außenstelle Klagenfurt: „Es ist wichtig, dass im Rahmen der Arbeitsplatzevaluierung eine Gefährdungsbeurteilung der Roboter durchgeführt wird.“
  • Parallel setzt das Klinikum autonome mobile Roboter in der Logistik ein („Gertschi“ im rund 2 km langen Logistiktunnel, Echtbetrieb seit Februar 2025 nach AMR-Pilot ab Dezember 2024); zuvor zogen Lagermitarbeitende täglich 80 bis 100 Paletten durch den Tunnel.

Einordnung: Der Bericht im AUVA-Fachmagazin „Sichere Arbeit“ (Ausgabe 1/2026) ist eine vom Hersteller und Betreiber unabhängige Quelle und der bislang beste deutschsprachige Beleg für den Sicherheitsaspekt: über rund drei Jahre Klinikbetrieb mit mehreren Robotern kein einziger Zusammenstoß und keine Beinaheunfälle im Near-Miss-Meldesystem des Hauses. Zwei Grenzen: Erstens nennt der Bericht das Modell „LionsBot R3 Scrub“ explizit nur für „Franzi 2.0“; „Horsti“, „Annelies“ und „Franziska“ werden nur als Scheuersaugroboter ohne Modellangabe beschrieben — eine reine LionsBot-Flotte ist damit nicht belegt. Zweitens liefert der Fall keine einzige Kennzahl: weder Flächenleistung noch gereinigte Fläche, Betriebsstunden, Einsparung oder eine Gesamtzahl der Roboter (eine „Flottengröße 4“ wäre nur eine Zählung der namentlich genannten Geräte); die Aussage „schnell und effizient“ ist eine Einschätzung, keine Messung. Die 80 bis 100 Paletten betreffen die Logistikrobotik („Gertschi“), nicht die Reinigung. Die Zuordnung zum Katalog bleibt offen, weil im Bericht „LionsBot R3 Scrub“ steht und nicht die im Katalog geführte Pro-Variante.

Quellen (1)
  • FachpresseLKH-Universitätsklinikum Graz setzt Scheuersaug-Reinigungsroboter ein: Pilot 2022 an der Universitätsklinik für Neurologie, Regelbetrieb ab März 2023, weitere Geräte bis Februar 2025 in Chirurgie, Kinderklinik und Innerer Medizin; Modell „LionsBot R3 Scrub“ explizit nur für „Franzi 2.0“ genannt; seit Einführung kein einziger Zusammenstoß und keine Beinaheunfälle im Near-Miss-Meldesystem; AUVA-Experte fordert Gefährdungsbeurteilung im Rahmen der Arbeitsplatzevaluierunghttps://www.sicherearbeit.at/ausgaben/2026/ausgabe-1-2026/reinigungsroboter-im-krankenhaus

Main-Kinzig-Kreis (Schulträger) · Sporthalle der Stadtschule Schlüchtern (Pilotprojekt zusammen mit der Max-Wolf-Schule Schlüchtern)

Endkunde

Sparkoz TN10 (Robots of Interest GmbH (Anbieter; die Quellen unterscheiden nicht zwischen Hersteller- und Vertriebsrolle, Gründer Moritz Hensel und Carlos Seibel)) · Schulsporthalle / kommunale Bildungseinrichtung · 1.000 m² · Schlüchtern (DE) · Pilotbetrieb seit mehreren Monaten, Stand der Berichte 05.–10.12.2025; Bewertung der Systeme hinsichtlich Reinigungsleistung, Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit angekündigt

gereinigte Fläche
1.000 m²/Einsatz
Fläche der nachts gereinigten Sporthalle der Stadtschule Schlüchtern; Wortlaut in der Lokalpresse: „für tausend Quadratmeter“ bzw. „etwa 1000 Quadratmetern“ (fuldainfo). Ob damit die Hallenfläche oder die tatsächlich befahrene Fläche gemeint ist, sagt keine Quelle
Betriebsstunden
2 h/Einsatz
Reinigungsdauer für die 1.000 m²; alle drei Medien nennen übereinstimmend „etwa zwei Stunden“ (Osthessen-Zeitung, kinzig.news, fuldainfo: „rund zwei Stunden“). Daraus ergibt sich eine Ist-Flächenleistung von rund 500 m²/h – eigene Ableitung, nicht publiziert
Frischwasserverbrauch
10 Liter je 1.000 m²
Wasserverbrauch für den kompletten Sporthallendurchgang; Wortlaut: „etwa zehn Liter Frischwasser“ für tausend Quadratmeter
  • Norman Jahn, Amt für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung des Main-Kinzig-Kreises: „Wir wollen Menschen keineswegs wegrationalisieren, sondern vielmehr entlasten.“
  • Norman Jahn zum Zeitpunkt des Piloten: „Im Winter wird besonders viel Schmutz von draußen in Innenräume getragen. Deshalb findet das Pilotprojekt gerade jetzt statt.“
  • Jannik Marquart, Kreisbeigeordneter: „Technologien wie diese helfen uns, unsere Schulen fit für die Zukunft zu machen. Digitalisierung und Nachhaltigkeit enden nicht im Klassenzimmer. Auch in der Gebäudereinigung können smarte Systeme sinnvoll unterstützen.“
  • Jannik Marquart zur ausstehenden Bewertung: „In den kommenden Monaten werden die Systeme hinsichtlich ihrer Reinigungsleistung, Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit bewertet.“
  • Zum Anbieter: Laut Marquart lernte er die Firmengründer Moritz Hensel und Carlos Seibel bei einer Veranstaltung der Wirtschaftsförderung des Kreises kennen; ihr Start-up biete Reinigungs- und Mähroboter „dazu einen umfassenden Service“ an.

Einordnung: Ein laufendes kommunales Pilotprojekt mit einer selten publizierten Kennzahl-Kombination: Fläche, Zeit und Frischwasser in einem einzigen Satz — rund 1.000 m² in etwa zwei Stunden mit etwa zehn Litern Frischwasser. Daraus errechnet sich eine Ist-Flächenleistung von rund 500 m²/h (eigene Ableitung, nicht publiziert). Bemerkenswert ist die ausdrückliche Zielsetzung des Kreises, Personal zu entlasten statt zu ersetzen, und die Absicht, aus den Erkenntnissen des Piloten über eine Ausweitung auf die rund hundert Kreisschulen zu entscheiden. Was der Fall NICHT zeigt: Die angekündigte Bewertung nach Reinigungsleistung, Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit steht zum Berichtszeitpunkt noch aus — es ist ein laufender Test ohne Ergebnis. Kosten, Amortisation und Personalstunden werden nirgends beziffert, ein Messprotokoll gibt es nicht; die Zahlen stammen aus der Pressearbeit des Main-Kinzig-Kreises. Wichtig zur Quellenlage: Die Berichte in der Osthessen-Zeitung (10.12.2025), bei kinzig.news (08.12.2025) und fuldainfo (05.12.2025) gehen erkennbar auf dieselbe Kreis-Pressemitteilung vom 05.12.2025 zurück — mehrere Übernahmen einer Primärquelle, keine unabhängigen Bestätigungen. Und ob die 1.000 m² die Hallenfläche oder die tatsächlich befahrene Fläche bezeichnen, sagt keine der Quellen.

Quellen (1)
  • FachpressePilotprojekt des Main-Kinzig-Kreises an der Sporthalle der Stadtschule Schlüchtern (gemeinsam mit der Max-Wolf-Schule): Sparkoz TN10 der Robots of Interest GmbH reinigt nachts rund 1.000 m² in etwa zwei Stunden mit etwa zehn Litern Frischwasser; angekündigte Bewertung nach Reinigungsleistung, Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit, mögliche Ausweitung auf rund hundert Kreisschulen; Zitate von Norman Jahn (Amt für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung) und Kreisbeigeordnetem Jannik Marquart. Bericht vom 10.12.2025; inhaltlich auf der Pressemitteilung des Main-Kinzig-Kreises vom 05.12.2025 beruhend, die auch kinzig.news (08.12.2025) und fuldainfo (05.12.2025) übernommen habenhttps://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2025/dezember/kleiner-roboter-fuer-grosse-schul-sporthalle-in-schluechtern.html

Mercure Hotel Bochum City (Event Hotels), General Manager André Wagner · Mercure Hotel Bochum City

Endkunde

Pudu CC1 (mit Aufzugsanbindung) (Pudu Robotics (Integration und Betreuung durch Giobotics)) · Hotel · Bochum (DE) · Bericht vom 21.05.2025; Kooperation Event Hotels/Giobotics seit 2023 (dort als vom Pilotprojekt zum Zukunftsmodell gewachsen beschrieben), Einsatzbeginn des Reinigungsroboters im Hotel nicht datiert

Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten

Betriebsstunden
2,5 h/Tag (Untergrenze der Angabe 2,5–3 h)
Tägliche Einsatzdauer des Pudu CC1 für das Staubsaugen der Hotelflure; Wortlaut: „etwa 2,5 bis 3 Stunden“
Betriebsstunden
3 h/Tag (Obergrenze der Angabe 2,5–3 h)
Obergrenze der täglichen Einsatzdauer für dieselbe Flurreinigung
Etagenabdeckung
14 Etagen
Der Roboter reinigt laut PR-Text „durch eine Konnektivität zum Aufzug selbständig über alle 14 Etagen des Hotels“ die Flure – also ohne manuellen Etagenwechsel. Eine Flächenangabe in m² nennt keine der Quellen
Flottengröße
900 Roboter (Giobotics-Gesamtbestand in Deutschland)
Kontextzahl des Integrators; Wortlaut: „Mit über 900 aktiven Robotern in Deutschland und mehr als 20 Millionen gereinigten Quadratmetern im Jahr 2024“ – die 20 Mio. m² sind eine Jahresleistung 2024, keine kumulierte Angabe; beides bezieht sich NICHT auf das Hotel Bochum, sondern auf das Gesamtportfolio inklusive F&B- und Serviceroboter
  • André Wagner, General Manager des Mercure Hotel Bochum City: „Unsere Teams können sich stärker auf persönlichen Service konzentrieren – monotone, körperlich belastende Aufgaben übernimmt die Technik.“
  • Gerald Scheurmann-Kettner, CIO von Event Hotels: „Roboter sind keine Spielerei, sondern eine Antwort auf die großen Herausforderungen der Branche.“ Und: „Diese Technologie schafft Freiraum für echten, menschlichen Service.“
  • Dennis Dehring, Geschäftsleiter von Giobotics: „Mit über 900 aktiven Robotern in Deutschland und mehr als 20 Millionen gereinigten Quadratmetern im Jahr 2024 zeigt sich: Serviceroboter sind ein echter Mehrwert.“ – eine Portfolioangabe des Integrators über alle Kunden und Robotertypen hinweg, nicht auf das Hotel bezogen.
  • Die im Artikel wiedergegebenen Gästereaktionen („viele sehen den Roboter als Erlebnis und echten Mehrwert“) beziehen sich auf den Serviceroboter „Jeeves“, nicht auf den Reinigungsroboter Pudu CC1.

Einordnung: Der Fall belegt etwas, das in Reinigungsroboter-Projekten regelmäßig der Engpass ist und nur selten als funktionierender Ist-Zustand dokumentiert wird: eine Aufzugsanbindung. Der Roboter fährt laut Bericht über alle 14 Etagen selbständig, ohne dass jemand ihn zwischen den Stockwerken umsetzt — die verwertbare Bezugsgröße ist hier also Etagen pro Einsatz, nicht Quadratmeter pro Stunde. Was der Fall NICHT zeigt: Der Text ist erkennbar PR-getrieben; derselbe Wortlaut erscheint als Pressemitteilung auf mehreren Portalen und auf der Hotel-Website, und das Hotel wird darin als Schauplatz einer Präsentationsveranstaltung gezeigt, nicht als Pilotstandort. Es gibt keine einzige Quadratmeterangabe, keine Flächenleistung, keine Kosten, keine Personalstundenbilanz und kein Datum des Einsatzbeginns; die Ränder der Flure werden weiterhin manuell nachgearbeitet. Die über 900 aktiven Roboter und mehr als 20 Millionen gereinigten Quadratmeter im Jahr 2024 sind Portfoliozahlen des Integrators über alle Kunden und Robotertypen hinweg — einschließlich F&B- und Servicerobotern — und dürfen dem Hotel nicht zugerechnet werden. Auch die begeisterten Gästezitate im Artikel gehören überwiegend zum Serviceroboter „Jeeves“ und nicht zum Reinigungsroboter.

Quellen (1)
  • Herstellermeldung (Werbekontext)PR-Beitrag vom 21.05.2025 (wortgleich als Pressemitteilung auf weiteren Portalen und auf der Hotel-Website verbreitet): Pudu CC1 saugt im Mercure Hotel Bochum City die Flure mit einer „Betriebsdauer von etwa 2,5 bis 3 Stunden täglich“ und fährt „durch eine Konnektivität zum Aufzug selbständig über alle 14 Etagen des Hotels“; Randbereiche werden manuell nachgearbeitet; Integrator Giobotics nennt „über 900 aktive Roboter in Deutschland und mehr als 20 Millionen gereinigte Quadratmeter im Jahr 2024“ als Portfoliozahlen; Zitate André Wagner (General Manager), Gerald Scheurmann-Kettner (CIO Event Hotels) und Dennis Dehring (Giobotics)https://gastgewerbe-magazin.de/kollege-roboter-hotel-zeigt-wie-automatisierung-den-hotelalltag-entlastet-52861

P. Dussmann GmbH (Dussmann Service Österreich) · HTL Villach

FM-Dienstleister

Nilfisk Liberty SC50 (Nilfisk) · Schule / Bildungseinrichtung · Villach (AT) · seit Schuljahr 2022

gereinigte Fläche
4.000 m²/Tag
täglich autonom gereinigte Fläche (Gänge des weitläufigen Schulgebäudes) laut Fallstudie in Reinigung Aktuell; im Artikel als "rund 4.000 Quadratmeter" angegeben
Betriebsstunden
6 h/Tag
tägliche Einsatzdauer (nachmittags) für diese Fläche; die Fallstudie nennt 4 bis 6 Stunden, der Überblicksartikel etwa 5 bis 6 Stunden – hier der obere Wert der Spanne
  • Sandra Wilding, Niederlassungsleiterin Dussmann Kärnten: "Er ist sehr effizient, seine Bedienung ist einfach und er funktioniert reibungslos. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von der anstrengenden Reinigung der Flächen entlastet und können sich anderen Aufgaben widmen." (wörtlich)
  • Karl-Heinz Strasser, leitender Schulwart der HTL Villach: "Wir sind alle rundum zufrieden. Der macht seine Arbeit tagtäglich mit viel Energie." (wörtlich)
  • "Der Roboter hat sich in ein paar Monaten als fixer Bestandteil des Teams etabliert." – Peter Edelmayer, Dussmann
  • Der Roboter trägt im Objekt den Spitznamen "Schurli".

Einordnung: Anders als die übrigen Fälle hier stammt dieser aus der Fachpresse (Reinigung Aktuell), nicht vom Hersteller – die Zahlen sind aber ebenfalls Betreiberangaben und keine unabhängig gemessene Telemetrie. Der Fall ist der einzige in dieser Sammlung mit einer echten Flächen-pro-Zeit-Angabe: rund 4.000 m² in 4 bis 6 Stunden, das entspricht überschlägig 670 bis 1.000 m²/h im Realbetrieb – deutlich unter typischen Katalogwerten. Diese Ableitung ist aber unsere Rechnung, nicht publiziert. Einzelobjekt Schule mit langen Gängen; Ferienzeiten und Nutzungsmuster einer Schule sind nicht auf Dauerbetrieb-Objekte übertragbar.

Quellen (2)

Piepenbrock Unternehmensgruppe

Gebäudereiniger

Nexaro NR 1700 (Mischflotte mit älterem Nexaro-Modell, im Betreiberblog nicht namentlich genannt) (Nexaro) · Verschiedene Objekte (über 30; Objekttypen in der Quelle nicht spezifiziert) · u. a. Dortmund, Düsseldorf, Nürnberg, Koblenz, Erlangen, Dresden, Hamburg (DE) · seit November 2024

Flottengröße
75 Roboter
Rund 75 Nexaro-Saugroboter nach Ausweitung des Projekts (Blogbeitrag vom 16.04.2025); die Angabe 'mehr als 30 Objekte' in sieben genannten Städten stammt aus einem früheren Abschnitt desselben Beitrags und ist nicht ausdrücklich der Stand zur 75er-Flotte; Ausbau auf eine dreistellige Anzahl angekündigt (Absicht, kein Ist-Wert)
  • Piepenbrock (Unternehmenskommunikation, Autorin Lena Severiens, 16.04.2025): Seit der Zusammenarbeit mit Nexaro ab November 2024 unterstützen die Saugroboter die Reinigungskräfte in mehr als 30 Objekten; zukünftig solle eine dreistellige Anzahl von Saugrobotern im Einsatz sein.
  • Laut Piepenbrock-Blog ist parallel zum bisherigen Saugroboter-Modell auch das Nachfolgemodell NR 1700 im Einsatz; das ältere Modell wird dort nicht namentlich genannt. Die Fachpresse (Automationspraxis, 12.05.2025) beschreibt das Nexaro-Portfolio als NR 1500 und den im Februar 2025 eingeführten NR 1700, die sich über die Steuerungsplattform Nexaro HUB vernetzen lassen – ohne Bezug zu Piepenbrock.

Einordnung: Belegt ist ein Flottenaufbau auf rund 75 kompakte Saugroboter innerhalb von gut einem halben Jahr (November 2024 bis April 2025) – ein belastbarer Adoptionsbeleg. Die Angabe 'mehr als 30 Objekte' stammt aus einem früheren Projektstadium desselben Blogbeitrags; ob die 75 Roboter auf genau diese Objektzahl verteilt sind, sagt die Quelle nicht. Der Beleg sagt NICHTS über Leistung: keine Flächenleistung, keine gereinigten Quadratmeter, keine Personalstunden-Verlagerung, keine Kosten, keine Objektnamen, -typen oder -größen. Die Hauptquelle ist der Unternehmensblog von Piepenbrock, also Eigendarstellung ohne unabhängige Prüfung; die 'dreistellige Anzahl' ist eine Absicht, kein Ist-Wert. Der Fachpresse-Artikel erwähnt Piepenbrock nicht und beschreibt nur das Nexaro-Portfolio in herstellernaher Darstellung. Achtung Katalogzuordnung: Die Flotte ist gemischt; der Blog nennt nur den NR 1700 namentlich, das ältere Modell (nach Portfolio-Lage mutmaßlich der NR 1500) bleibt unbenannt. Dass Piepenbrock den Nexaro HUB nutzt, ist nicht belegt.

Quellen (2)
  • BetreiberberichtZusammenarbeit mit Nexaro seit November 2024, Einsatz in mehr als 30 Objekten, unter anderem in Dortmund, Düsseldorf, Nürnberg, Koblenz, Erlangen, Dresden und Hamburg; inzwischen Ausweitung auf rund 75 Roboter, parallel Einsatz des Nachfolgemodells NR 1700 (älteres Modell nicht namentlich genannt); Ausbau auf dreistellige Anzahl angekündigt; Beitrag vom 16.04.2025 von Lena Severienshttps://www.piepenbrock.de/blog/cobots-im-einsatz-piepenbrock-setzt-auf-smarte-reinigung/
  • FachpresseNR 1700 im Februar 2025 für großflächige, komplexere Räumlichkeiten (z. B. Lobbys, Showrooms) eingeführt, NR 1500 für kleine Flächen; NR 1500 und NR 1700 erfüllen als erste kompakte Reinigungsroboter die Sicherheitsnorm IEC 63327; Vernetzung über die Steuerungsplattform Nexaro HUB; Artikel vom 12.05.2025, ohne Bezug zu Piepenbrockhttps://automationspraxis.industrie.de/news/nexaro-treibt-reinigungsrobotik-voran/

Reinigungstechnik 4 You GmbH (RT 4 You) im Objekt der Brau Union Österreich (Heineken-Konzern), Ansprechpartner Matthias Waas (Logistic Hub Manager, Brau Union) und Christian Ftacsek (RT 4 You) · Logistikzentrum der Brau Union Österreich, Ried im Traunkreis

Gebäudereiniger

Tennant T16 (autonome Ausführung; die Quelle nennt nur „T16“, nicht ausdrücklich die AMR-Variante) (Tennant) · Logistikzentrum / Getränkelager · 32.000 m² · Ried im Traunkreis (AT) · Inbetriebnahme September 2023; Fallstudie in Reinigung Aktuell, Februar 2024

gereinigte Fläche
7.000 m² (je Nachtschicht)
Wortlaut: „knapp 7.000 Quadratmeter zu reinigende Fläche (in der 12.000 Quadratmeter großen Lagerhalle)“; laut Bericht schafft der Roboter diese Fläche in einer Nachtschicht ohne Wasserwechsel und ohne Nachladen. Das Logistikzentrum insgesamt umfasst 32.000 m²
Betriebsstunden
10 h je Akkuladung
Wortlaut: „Von der Batteriekapazität her schafft der Roboter 10 Stunden ohne Probleme“ – Angabe des Dienstleisters aus dem Objektbetrieb, nicht als Katalogwert ausgewiesen. In Kombination mit den 7.000 m² je Nachtschicht ergäbe das rechnerisch mindestens 700 m²/h; diese Ableitung ist NICHT publiziert und die tatsächliche Fahrzeit je Nacht wird nicht genannt
Rüstzeit
10 min je Routenanpassung
Programmieraufwand für Änderungen an den Reinigungsrouten; belegt die Umrüstbarkeit im Lagerbetrieb mit wechselnden Stellflächen. Kein fixer Wert: Der Artikel formuliert in indirekter Rede, das Neuprogrammieren „dauere zehn Minuten, je nach Größe des Bereichs“ – also ein größenabhängiger Richtwert des Dienstleisters
  • Matthias Waas, Logistic Hub Manager der Brau Union: „Das geht sich aus, in der Früh, wenn wir kommen, ist der Boden sauber.“
  • Matthias Waas zum Alternativszenario: „Wir sind ja jetzt voll beschäftigt, bis 22:00 Uhr, das heißt, um manuell die Halle zu reinigen, hätten wir sicher jeden Tag Überstunden.“
  • Christian Rudolf (RT 4 You) zur Nachtschicht: „Es geht sich aus, knapp 7.000 Quadratmeter zu reinigende Fläche […] und die Nacht in einer Nachtschicht ohne Wasserwechsel, ohne Nachladen.“
  • Christian Ftacsek (RT 4 You) zum Frequenzeffekt: „Die Frequenz wurde deutlich erhöht, weil es auch nicht mehr kostet, egal ob der Roboter einmal oder fünfmal in der Woche fährt.“
  • Christian Ftacsek zum Konzernkontext: „Der ganze Heineken-Konzern setzt auf Robotik, vor allem auch in der Reinigung.“

Einordnung: Ein Getränke-Logistikzentrum in Österreich, dokumentiert in einer redaktionellen Fachpresse-Fallstudie mit beiden Seiten am Wort — Objektbetreiber und Reinigungsdienstleister. Der belastbarste Punkt ist eine praxisnahe Betriebsgrenze, wie sie sonst kaum publiziert wird: knapp 7.000 m² zu reinigende Fläche in einer einzigen Nachtschicht, ohne Wasserwechsel und ohne Zwischenladung. Betriebswirtschaftlich interessant ist der beschriebene Frequenzeffekt — die Reinigungshäufigkeit wurde deutlich erhöht, weil zusätzliche Fahrten laut Dienstleister keine zusätzlichen Kosten verursachen. Was der Fall NICHT zeigt: Die Flächenangaben sind gestaffelt und leicht zu verwechseln — 32.000 m² Logistikzentrum insgesamt, 12.000 m² Lagerhalle, knapp 7.000 m² tatsächlich zu reinigende Fläche; die Artikelüberschrift verwendet die Hallen-, nicht die Reinigungsfläche. Die tatsächliche Fahrzeit je Nacht wird nicht genannt, eine Flächenleistung in m²/h ist damit nicht publiziert; die naheliegende Rechnung 7.000 m² geteilt durch 10 Stunden verknüpft zwei Angaben, die im Artikel nicht zusammengehören. Kosten, Amortisation und Personalstunden sind nicht beziffert, und sämtliche Angaben stammen von den Projektbeteiligten. Der Artikel nennt zudem nur „T16“, nicht ausdrücklich die autonome AMR-Variante — eine eindeutige Modellzuordnung ist daraus nicht ableitbar. Stand ist Februar 2024.

Quellen (1)
  • FachpresseRedaktionelle Fallstudie in Reinigung Aktuell (Februar 2024): Tennant T16 seit September 2023 im Logistikzentrum der Brau Union Österreich in Ried im Traunkreis, betrieben von Reinigungstechnik 4 You (RT 4 You); Flächenstaffelung 32.000 m² Logistikzentrum, 12.000 m² Lagerhalle, knapp 7.000 m² zu reinigende Fläche in einer Nachtschicht ohne Wasserwechsel und ohne Nachladen; „Von der Batteriekapazität her schafft der Roboter 10 Stunden ohne Probleme“; Neuprogrammierung einer Route „dauere zehn Minuten, je nach Größe des Bereichs“; Zitate von Matthias Waas (Logistic Hub Manager, Brau Union) sowie Christian Ftacsek und Christian Rudolf (RT 4 You)https://www.reinigung-aktuell.at/fallstudie/roboter-allein-auf-12-000-quadratmetern/

Servicegesellschaft Klinikum Magdeburg · Klinikum Magdeburg

Endkunde

Pudu CC1 (Scheuersaugroboter zum autonomen Scheuersaugen von Freiflächen über eine Etage; Modellnennung im Magdeburg-Abschnitt über das Betreiberzitat von Tobias Mertens und eine Bildunterschrift, nicht im Kennzahlen-Absatz; Integration durch Fenka Robotics) (Pudu Robotics (Systemintegrator: Fenka Robotics, Berlin)) · Krankenhaus / Klinikum · 1.888 m² · Magdeburg (DE) · Leistungsdaten aus November 2024; Fachbeitrag vom 06.01.2025

Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten

gereinigte Fläche
47.899 m²/Monat
Wortlaut: „Im November 2024 wurden vom installierten Reinigungsroboter auf einer Etage 47.899 Quadratmeter gereinigt.“ Bezieht sich auf genau eine Etage des Klinikums.
Flächenleistung
700 m²/h
Wortlaut: „Bei einer maschinellen Flächenleistung von 700 Quadratmetern pro Stunde …“ – ausdrücklich als *maschinelle* Flächenleistung bezeichnet, also eher Auslegungswert als gemessener Ist-Wert; 47.899 m² / 700 m²/h ≈ 68 h, die Stundenzahl ist somit rechnerisch aus dieser Annahme abgeleitet.
Personalstunden-Verlagerung
68 h/Monat
Wortlaut: „… konnten durch den Einsatz des Reinigungsroboters etwa 68 Stunden eingespart werden.“ Bezugsmonat November 2024, eine Etage.
autonom reinigbare Fläche
1.888 m² (vorher 937 m²)
Wortlaut: „Durch die IT-Integration mit den Brandschutztüren wurde die Fläche der autonomen Reinigung von 937 auf 1.888 Quadratmeter erhöht.“ Zwei motorisierte Brandschutztüren wurden mit IoT-Modulen nachgerüstet, Kopplung über die MAC-Adresse der Türsteuerung per Bluetooth. Faktisch eine Verdopplung der befahrbaren Fläche allein durch Gebäudetechnik-Integration.
  • Tobias Mertens, Prokurist der Servicegesellschaft Klinikum Magdeburg: „Durch den Pudu CC1 werden unsere Mitarbeitenden bei der großflächigen Reinigung entlastet und haben somit mehr Zeit für die Aufbereitung patientennaher Bereiche, die mehr Aufmerksamkeit erfordern.“
  • Laut Bericht wurden zwei motorisierte Brandschutztüren mit IoT-Modulen nachgerüstet; die Kopplung an den Roboter erfolgt über die MAC-Adresse der Türsteuerung per Bluetooth.
  • Autor des Fachbeitrags ist Moritz Fendt, Gründer und Geschäftsführer der Fenka Robotics GmbH, die die im Artikel beschriebenen Objekte betreut.

Einordnung: Ein deutscher Krankenhausfall mit echten Monatswerten — und mit einer Kennzahl, die man sonst nirgends beziffert findet: Durch die IT-Anbindung von zwei motorisierten Brandschutztüren (IoT-Module, Kopplung über die MAC-Adresse der Türsteuerung per Bluetooth) verdoppelte sich die autonom reinigbare Fläche von 937 auf 1.888 m². Das belegt quantitativ, dass die Wirtschaftlichkeit eines Reinigungsroboters maßgeblich an der Gebäudeautomation hängt — an Türen und Aufzügen — und nicht allein an der Katalog-Flächenleistung. Was der Fall NICHT zeigt: Der Beitrag erschien zwar in der Fachzeitschrift rationell reinigen, Autor ist aber Moritz Fendt, Gründer und Geschäftsführer der Fenka Robotics GmbH, die die beschriebenen Objekte betreut — Werbekontext trotz Fachpresse-Publikation. Die 700 m²/h sind ausdrücklich als *maschinelle* Flächenleistung bezeichnet, also eher ein Auslegungswert als ein gemessener Ist-Wert; die 68 eingesparten Stunden ergeben sich rechnerisch aus 47.899 m² geteilt durch genau diese Annahme und sind damit keine unabhängig erhobene Personalstundenbilanz. Alle Werte beziehen sich auf genau eine Etage und auf den Monat November 2024; die 1.888 m² bezeichnen die autonom reinigbare Fläche dieser Etage, nicht die Gesamtfläche des Klinikums. Und der Kennzahlen-Absatz selbst nennt kein Modell — die Zuordnung zum Pudu CC1 stützt sich auf das Betreiberzitat im selben Abschnitt und eine Bildunterschrift.

Quellen (1)
  • Herstellermeldung (Werbekontext)Fachbeitrag vom 06.01.2025 in rationell reinigen, verfasst von Moritz Fendt, Gründer und Geschäftsführer des Systemintegrators Fenka Robotics: Im Klinikum Magdeburg reinigte der Roboter im November 2024 auf einer Etage 47.899 m²; bei einer maschinellen Flächenleistung von 700 m²/h wurden dadurch etwa 68 Stunden eingespart; durch die IT-Integration von zwei mit IoT-Modulen nachgerüsteten Brandschutztüren (Bluetooth-Kopplung über die MAC-Adresse der Türsteuerung) stieg die autonom reinigbare Fläche von 937 auf 1.888 m²; Modell Pudu CC1 im Zitat von Tobias Mertens (Prokurist der Servicegesellschaft Klinikum Magdeburg) und in einer Bildunterschrift genannthttps://www.rationell-reinigen.de/robotik-trifft-iot-vernetzte-technologien-im-einsatz-fuer-smarte-sauberkeit-290024/

Söffge Gebäudereinigung GmbH & Co. KG · Waterfront Bremen

Gebäudereiniger

Tennant T16AMR (Tennant) · Einkaufszentrum · 12.000 m² · Bremen (DE) · seit September 2023 (Testphase ab Juli 2023)

Verfügbarkeit
300 Reinigungstage/Jahr
Von Söffge formuliertes Ziel von 300 Reinigungstagen im Jahr mit einer einzigen Maschine; als erreicht bezeichnet ausschließlich im Zitat von Boris Söffge innerhalb der Tennant-Fallstudie – Selbstauskunft, kein Mess- oder Telemetriewert; keine Stunden- oder Flächenleistung veröffentlicht
Flottengröße
1 Roboter
Ein T16AMR betreut die rund 12.000 m² Bodenfläche des Centers; Tennant nennt zum Vergleich über 5.000 T16AMR-Installationen in den USA seit 2021
  • Boris Söffge (Geschäftsleitung Söffge), sinngemäß aus der deutschen Fassung der Tennant-Fallstudie: „Wir betrachten den Roboter als Cobot, der unsere menschliche Belegschaft unterstützt und ihre Arbeit erleichtert. Dass wir unser Ziel von 300 Reinigungstagen im Jahr mit einer Maschine erreichen, ist bemerkenswert.“
  • Michael Dannen (Gebietsverkaufsleiter Tennant): Die große installierte Basis an T16AMR habe wertvolle betriebliche Erkenntnisse geliefert, aus denen die Weiterentwicklung der Maschine gespeist werde.
  • Söffge selbst (Website, Juli 2023): Robotik sei „sinnvolle Ergänzung der Prozesse, nicht jedoch als vollwertiger Ersatz unserer geschulten Gebäudereiniger*innen“ zu verstehen.

Einordnung: Der Fall belegt einen seit September 2023 laufenden, damit mehrjährigen Realeinsatz eines Scheuersaugroboters in einem stark frequentierten Einkaufszentrum – die aktuelle Söffge-Website führt den T16AMR weiterhin als festes Teammitglied. Die einzige Kennzahl (300 Reinigungstage/Jahr, eine Maschine, 12.000 m² Bodenfläche) ist jedoch kein Messwert, sondern eine Selbstauskunft: Sie stammt allein aus dem Zitat von Boris Söffge innerhalb der Tennant-Fallstudie. Es sind KEINE Flächenleistung in m²/h, keine BrainOS-Telemetriewerte, keine Personalstunden- oder Kosteneinsparungen publiziert; der 71-dB-Wert und die ec-H2O-Chemieersparnis sind Produktangaben, keine Messwerte aus dem Objekt. Die Fallstudie stammt vom Hersteller Tennant und ist damit Werbekontext, die ergänzenden Quellen sind Selbstdarstellungen des Betreibers. Laut eigener Meldung vom Februar 2025 setzt Söffge zusätzlich einen Pudu CC1 ein (dort bereits als aktiv im Einsatz beschrieben, ohne genannten Starttermin) – dazu sind bislang gar keine Leistungsdaten veröffentlicht, nur eine Schulungsmeldung.

Quellen (5)

Universitätsklinikum Frankfurt (Dezernat / Tochtergesellschaft Infraklin; in der Fallstudie benannter Projektverantwortlicher: Tristan Pouliquen, Funktionsbezeichnung in der Quelle nicht genannt, laut Text im Einkauf angesiedelt und für die Steuerung der Infraklin zuständig) · Universitätsklinikum Frankfurt, Haupthaus 23 (inkl. unterkellerter Verbindungsgänge/„Highways“, Wartebereiche, Gastronomie) sowie Außenlager Weiterstadt

Endkunde

Autonome Reinigungsroboter (8 Geräte; Modellbezeichnungen in der Fallstudie nicht genannt, individuell gestaltete Geräte im Tierwelt-Design („kleiner Zoo“)) (nicht publiziert – Integration, Miet-/Leasingmodell und Betrieb durch FENKA Robotics (Sitz Berlin laut Fachpresse; die Fallstudie selbst nennt weder Rechtsform noch Sitz). FENKA vertreibt laut eigener Website PUDU- und Gausium-Systeme, die Fallstudie ordnet den 8 Geräten aber keinen Hersteller zu) · Universitätsklinikum · Frankfurt am Main (DE) · Fallstudie publiziert 06.08.2026; Einsatzbeginn in der Quelle nicht datiert, beschrieben als „seit Monaten im täglichen Realeinsatz“

Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten

gereinigte Fläche
15.000 m²/Tag (Untergrenze der Angabe 15.000–20.000 m²)
Untergrenze der publizierten Tagesleistung der gesamten 8-Roboter-Flotte; die Fallstudie nennt „ca. 15.000–20.000 m² täglich“, der Teaser (auf der FENKA-Startseite und als Intro der Fallstudie) fasst dies als „bis zu 20.000 m²“ zusammen. Kein Einzelgerätewert, keine offengelegte Telemetrie
gereinigte Fläche
20.000 m²/Tag (Obergrenze der Angabe 15.000–20.000 m²)
Obergrenze der publizierten Tagesleistung der gesamten Flotte; im Teaser (FENKA-Startseite und Fallstudien-Intro) als „bis zu 20.000 m²“ zusammengefasst
Flottengröße
8 Roboter
Acht autonome Reinigungsroboter („8× autonome Reinigungsroboter“), primär in den verkehrsarmen Nachtstunden im Einsatz; beschafft im Miet-/Leasingmodell statt Kauf
Arbeitsbelastung Personal (Ausgangslage)
18.000 Schritte/Arbeitstag (Ausgangslage vor Automatisierung, Untergrenze der Angabe 18.000–20.000)
Von der Fallstudie genannter Laufweg des Reinigungspersonals vor dem Robotereinsatz („Laufpensum von 18.000 bis 20.000 Schritten pro Arbeitstag“) als Begründung der Entlastung; kein Zeit- oder Kostenwert, sondern eine Belastungsgröße – Umrechnung in Personalstunden ist in der Quelle NICHT enthalten

Einordnung: Der Fall liefert etwas, das für deutsche Krankenhäuser sonst kaum öffentlich beziffert wird: eine Tagesleistung für eine ganze Roboterflotte im laufenden Klinikbetrieb — acht Geräte, rund 15.000 bis 20.000 m² pro Tag, überwiegend in den verkehrsarmen Nachtstunden. Dokumentiert ist außerdem das Beschaffungsmodell: Die Geräte wurden gemietet beziehungsweise geleast statt gekauft. Was der Fall NICHT zeigt: Er stammt vom Systemintegrator FENKA Robotics selbst und ist damit Werbekontext — Fälle, die nicht funktioniert haben, erscheinen dort nicht. Weder Hersteller noch Modellbezeichnungen der acht Roboter werden im Fallstudientext genannt, eine Zuordnung zu einem konkreten Gerätetyp ist deshalb nicht möglich. Die 15.000 bis 20.000 m² sind eine Spanne ohne offengelegte Messmethode; ob sie aus Telemetrie oder aus einer Betriebsannahme stammt, bleibt offen, und ein Wert je Einzelgerät fehlt. Es gibt keine Flächenleistung in m²/h, keine Betriebsstunden, keine Kosten, keine Personalstundenbilanz und keinen datierten Einsatzbeginn — die Quelle schreibt lediglich „seit Monaten im täglichen Realeinsatz“. Die 18.000 bis 20.000 Schritte pro Arbeitstag beschreiben die Belastung des Personals VOR der Automatisierung: Sie begründen den Einsatz, sie messen seinen Effekt nicht. Wörtliche Aussagen von Beteiligten enthält die Fallstudie nicht.

Quellen (1)
  • Herstellermeldung (Werbekontext)Fallstudie des Systemintegrators FENKA Robotics zum Universitätsklinikum Frankfurt: acht autonome Reinigungsroboter, ca. 15.000–20.000 m² täglich (Teaser „bis zu 20.000 m²“), Einsatz primär nachts in Haupthaus 23 inklusive der unterkellerten Verbindungsgänge, Wartebereichen und Gastronomie sowie im Außenlager Weiterstadt; Beschaffung im Miet-/Leasingmodell statt Kauf; 18.000–20.000 Schritte pro Arbeitstag als Ausgangsbelastung des Reinigungspersonals; „seit Monaten im täglichen Realeinsatz“ ohne datierten Einsatzbeginn; Hersteller und Modelle werden im Fallstudientext nicht genannthttps://www.fenka.de/ratgeber/fallstudie-universitatsklinikum-frankfurt

Wackler Service Group mit Tochterunternehmen RoboPlanet, im Auftrag des Kreises Bergstraße (Eigenbetrieb Schule und Gebäudewirtschaft) · Karl-Kübel-Schule (KKS), Bensheim

Gebäudereiniger

Pudu CC1 (zwei Geräte; eines mit Dockingstation in den Fluren, eines in der Sporthalle, die mangels Wasseranschluss keine Dockingstation erlaubte — dort manuelle Wartung durch eine Reinigungskraft) (Pudu Robotics) · Berufliches Schulzentrum (Flure und Sporthalle) · Bensheim (DE) · Kooperationsvereinbarung 17.10.2024 (Datum laut Bildunterschrift; Fließtext: Oktober 2024), sechsmonatige Testphase bis Ende März 2025; seither dauerhaft in die Reinigungsprozesse integriert (Bericht rationell reinigen, September 2025)

gereinigte Fläche
700 m²/Tag
Tägliche Reinigungsfläche des Flur-Roboters im Testzeitraum; Wortlaut: „reinigte im Testzeitraum die Flure der Schule mit einer täglichen Reinigungsfläche von 700 Quadratmetern“
Betriebsstunden
1,8 h/Tag
Reinigungszeit des Flur-Roboters für die 700 m²; Wortlaut: „einer Reinigungszeit von 1,8 Stunden“. Daraus errechnet sich eine Ist-Flächenleistung von rund 389 m²/h – diese Division ist eine eigene Ableitung, nicht publiziert
gereinigte Fläche
1.200 m²/Tag
Tägliche Reinigungsfläche des zweiten Roboters in der Sporthalle; Wortlaut: „säuberte dort täglich eine Fläche von 1.200 Quadratmetern in eineinhalb Stunden“
Betriebsstunden
1,5 h/Tag
Reinigungszeit des Sporthallen-Roboters für die 1.200 m²; entspricht überschlägig 800 m²/h (eigene Ableitung, nicht publiziert) – gut das Doppelte des Flurwerts von rund 389 m²/h. Der Artikel selbst zieht dieses Fazit: „Je größer die Reinigungsflächen, desto effizienter der Einsatz der Robotik“ und nennt die Turnhalle explizit als effizienteres Einsatzfeld
Energieverbrauch
0,5 kWh/Tag
Durchschnittlicher täglicher Energieverbrauch – laut Bericht identisch für beide Geräte (Flure wie Sporthalle)
Flottengröße
2 Roboter
Zwei Pudu CC1 während der sechsmonatigen Testphase installiert; Herstellerangabe zur Flächenleistung laut Bericht 700 bis maximal 1.000 m²/h bei 400–500 mm Arbeitsbreite und bis zu 9 h Akkulaufzeit – die gemessenen Ist-Werte liegen darunter
  • Fazit des Berichts zur Wirtschaftlichkeit: „Je größer die Reinigungsflächen, desto effizienter der Einsatz der Robotik.“ Ergänzend: „Darüber hinaus kann eine konsequente Nutzung von Gebäudeautomatisierung die Grundfläche für die Reinigung erhöhen.“
  • Laut Bericht eignen sich die Roboter „für die Reinigung offener Flächen wie Aulen, langen Fluren und öffentlich zugänglichen Bereichen in der Schule ideal“; da sie „Ecken und einen schmalen Rand vor den Wänden nicht vollständig erreichen können“, ist dort manuelle Nacharbeit erforderlich.
  • Zur Akzeptanz im Team: Während jüngere Kolleginnen und Kollegen laut Bericht von Anfang an begeistert waren, äußerten einige ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunächst Bedenken, dass ihnen Aufgaben entzogen würden — „durch Schulung und Erfahrung konnten diese Berührungsängste jedoch abgebaut werden“.
  • Zu den Hürden: Der zunächst mangelnde Netzwerkempfang im Schulgebäude wurde über die Einrichtung eines eigenen Netzwerks gelöst; die Türen in den Fluren konnten die Roboter nicht eigenständig öffnen und waren auf Personal angewiesen. Laut Bericht sind die Roboter für eine IoT-Anbindung an Türen und Aufzüge ausgestattet, die Anbindungsmöglichkeiten variieren aber je nach Aufzugmodell und -hersteller.
  • Die Kooperationsvereinbarung unterzeichneten laut Bildunterschrift am 17. Oktober 2024 Landrat Christian Engelhardt (Kreis Bergstraße) und André Pflüger (Geschäftsführer der Wackler Service Group), gemeinsam mit Simon Menden, kaufmännischer Betriebsleiter des Eigenbetriebs Schule und Gebäudewirtschaft.

Einordnung: Methodisch einer der aufschlussreichsten Schulfälle: zwei baugleiche Pudu CC1, dasselbe Gebäude, zwei sehr unterschiedliche Flächentypen — und für beide sind Fläche UND Zeit publiziert. Daraus lässt sich ein direkter Ist-Vergleich rechnen: rund 389 m²/h in den Fluren gegenüber rund 800 m²/h in der Sporthalle (beides eigene Ableitungen, nicht publiziert). Beide Werte liegen unter oder allenfalls am unteren Rand der im selben Bericht genannten Herstellerangabe von 700 bis maximal 1.000 m²/h — eine der wenigen Gelegenheiten, Katalogwert und Realwert im selben Dokument nebeneinanderzulegen. Ungewöhnlich offen dokumentiert sind die Hürden: mangelnder WLAN-Empfang im Schulgebäude, nicht eigenständig öffenbare Türen, fehlende Aufzugsanbindung, manuelle Nacharbeit an Ecken und Randstreifen sowie anfängliche Bedenken älterer Reinigungskräfte. Was der Fall NICHT zeigt: Der Artikel erschien zwar redaktionell in rationell reinigen 09/2025, ist aber mit „Quelle: Kreis Bergstraße, Wackler“ gekennzeichnet und wird vom Dienstleister selbst als PDF verbreitet — die Zahlen sind Angaben der Projektbeteiligten, keine unabhängige Messung. Kosten, Amortisation und jede Personalstundenbilanz fehlen, ebenso die Gesamtfläche des Schulgebäudes. Und der Sporthallen-Roboter lief mangels Wasseranschluss ohne Dockingstation: Seine Wartung übernahm eine Reinigungskraft manuell, die 1.200 m² sind also kein vollautonomer Betrieb.

Quellen (1)
  • FachpressePilotprojekt des Kreises Bergstraße mit Wackler/RoboPlanet an der Karl-Kübel-Schule Bensheim: zwei Pudu CC1, sechsmonatige Testphase ab Oktober 2024 (Kooperationsvereinbarung laut Bildunterschrift 17.10.2024) bis Ende März 2025, seither dauerhaft in die Reinigungsprozesse integriert; Flure 700 m²/Tag in 1,8 h, Sporthalle 1.200 m²/Tag in eineinhalb Stunden, je durchschnittlich 0,5 kWh/Tag; Herstellerangabe 700 bis maximal 1.000 m²/h bei 400–500 mm Arbeitsbreite und bis zu neun Stunden Akkulaufzeit; dokumentierte Hürden bei WLAN, Türen, Aufzügen sowie Ecken und Randstreifen. Beitrag in rationell reinigen 09/2025 (S. 60–62), gekennzeichnet mit „Quelle: Kreis Bergstraße, Wackler“ und vom Dienstleister als PDF verbreitethttps://www.wackler-group.de/fileadmin/corporate/Downloads/rr_09_2025_Wackler.pdf

Cincinnati/Northern Kentucky International Airport (CVG), Reinigung durch ein 120-koepfiges Housekeeping-Team aus eigenen und Fremdkraeften · Cincinnati/Northern Kentucky International Airport (CVG)

Endkunde

Avidbots Neo (erste Generation) (Avidbots) · Flughafen · Hebron, Kentucky (US) · Inbetriebnahme 13.11.2019, Kennzahlen aus dem ersten Einsatzjahr (2019-2020); Fortbetrieb nach 2021 nicht belegt

gereinigte Flaeche
18.581 m²/Woche
Publiziert als 200.000 sq ft pro Woche im Pilotbetrieb ab November 2019 (The Robot Report, 07.04.2020); Umrechnung in m² durch RoboHub
gereinigte Flaeche
464.515 m² (kumuliert im ersten Einsatzjahr)
Publiziert als 'over 5 million square feet' im Jahr nach der Inbetriebnahme, Quelle Airport Improvement Magazine Jan/Feb 2021; Umrechnung in m² durch RoboHub. Zeitraum faellt teilweise in die COVID-bedingt reduzierte Flugbetriebsphase
Betriebsstunden
6 h je Akkuladung
The Robot Report beschreibt dies als tatsaechlichen laufenden Betrieb bei CVG ('Neo is currently cleaning for six hours at a time, which is the maximum time it can run on one charge'); Angabe beruht auf Aussagen von CVG/Avidbots im Artikel, keine unabhaengige Messung
Amortisationszeit
12 Monate (Untergrenze der Angabe 12-18 Monate)
Anbieterprojektion von Avidbots bei 8 Stunden taeglichem Betrieb, verbunden mit einem annualisierten Wert von 30.000 USD je Neo - Projektion, keine gemessene Ist-Amortisation
  • Candace McGraw, CEO von CVG: 'At CVG, we aim to embrace what's next in all that we do. [...] In the challenging and uncertain times we find ourselves, making sure our facilities are safe and clean is our top priority, so Neo has been a great asset to our team to ensure a high standard of cleanliness is met.'
  • Brian Cobb, Chief Innovation Officer CVG, zum Datennutzen: 'If it can be measured, it can be improved.'
  • Brian Cobb zur Kaufentscheidung: 'What really sold us on this particular unit was the phenomenal dashboarding that comes along with it.'
  • Brian Cobb ueber den ersten Eindruck des Neo: 'Here I was seeing another scrubber that was really the same base size and specs. I was surprised to see the number of them at work and the consumer interaction. I was intrigued from the get-go.'
  • Faizan Sheikh, CEO und Mitgruender von Avidbots: 'Neo works 24x7 to keep CVG's facilities spic and span.'

Einordnung: Einer der wenigen Flughafenfaelle, bei dem die Flaechenzahl aus unabhaengiger Fachpresse (The Robot Report) stammt und nicht nur aus einer Herstellerbroschuere - das macht die 200.000 sq ft pro Woche zum belastbarsten Wert dieses Falls. Allerdings beruht auch dieser Artikel erkennbar auf Angaben von CVG und Avidbots (Zitate beider CEOs, Firmensprecher), nicht auf eigener Messung. Alles Weitere (5 Mio. sq ft im Jahr, 30.000 USD annualisierter Wert, 12-18 Monate Amortisation) kommt von Avidbots beziehungsweise aus einem Branchenmagazin-Beitrag und ist Werbekontext; die Amortisationsangabe ist eine Projektion, kein Nachweis. Beschrieben wird nur eine einzelne Neo-Einheit; weitere Einheiten waren laut Avidbots lediglich geplant. Der Fall zeigt nicht, wie viel Personalzeit tatsaechlich eingespart wurde - dazu gibt es in keiner Quelle eine Zahl. Uebertragbarkeit auf DACH: mittel; grosse, weitgehend hindernisfreie Terminalflaechen sind mit deutschen Flughaefen vergleichbar, das erste Einsatzjahr fiel aber in die Pandemie mit stark reduziertem Passagieraufkommen (CVG: ueber 9,1 Mio. Passagiere 2019) und damit untypisch guten Fahrbedingungen.

Quellen (3)

Insider Facility Services (Reinigungsdienstleister am Flughafen TORP Sandefjord) · TORP Sandefjord Airport

Gebäudereiniger

Nilfisk Liberty SC50 (Nilfisk) · Flughafen · 27.000 m² · Sandefjord (NO) · seit 2019 (Investitionsentscheidung fuer Reinigungsroboter Anfang 2019; zunaechst zwei Geraete eines Wettbewerbers, nach Problemen und Zusatzkosten Wechsel auf einen Liberty SC50)

Nur Herstellerquellen — Werbekontext beachten

gereinigte Flaeche
3.000 m²/Tag (Untergrenze der Angabe 3.000-4.000 m²)
Publizierte Tagesleistung des einen Liberty SC50 ('Currently, the machine cleans 3,000-4,000 m2 every day'); die Zeitspanne 5 Uhr bis Mitternacht beschreibt laut Quelle die Schichtabdeckung des 21-koepfigen Reinigungsteams, nicht die Laufzeit des Roboters
gereinigte Flaeche
4.000 m²/Tag (Obergrenze der Angabe 3.000-4.000 m²)
Publizierte Tagesleistung des einen Liberty SC50 ('Currently, the machine cleans 3,000-4,000 m2 every day'); die Zeitspanne 5 Uhr bis Mitternacht beschreibt laut Quelle die Schichtabdeckung des 21-koepfigen Reinigungsteams, nicht die Laufzeit des Roboters
Personalstunden-Verlagerung
3 h/Tag
Der Roboter spart nach Angabe der Contract Managerin zwei Reinigungskraeften je rund 1,5 Stunden pro Tag; Reinigungsteam insgesamt 21 Personen in drei ueberlappenden Schichten
Einsparung
27.000 EUR/Jahr (Quelle: 'roughly €27,000 a year')
Aus den 3 eingesparten Stunden pro Tag abgeleitet, kalkuliert mit einem als Obergrenze formulierten Stundensatz ('net hourly cost of cleaning labour can be as high as €25 per hour') - Bestfall-Rechnung des Herstellers, nicht extern geprueft
Flottengroesse
1 Roboter
Ein Liberty SC50 deckt 70-75 % der oeffentlichen Bodenflaeche des Flughafens ab, unter anderem Check-in- und Ankunftsbereich
  • Henrika Puksmiene, Operational Contract Manager: 'The machine saves two cleaners about 1.5 hours each every day.'
  • Henrika Puksmiene ueber die Autonomie im laufenden Betrieb: 'We can confidently forget about the machine and carry on with other tasks.'
  • Henrika Puksmiene zur Anschaffung: 'Even though the Nilfisk product was more expensive up front, we don't have to pay someone else to do the mapping for us afterward.' - laut Artikel bringt das eigenstaendige Programmieren neuer Reinigungspfade Unabhaengigkeit und spart Geld.

Einordnung: Der methodisch sauberste Fall dieser Sammlung: ein einzelner Roboter, ein klar benanntes Objekt mit bekannter Flaeche (27.000 m²), eine explizite Tagesleistung und eine nachvollziehbar hergeleitete Stundeneinsparung inklusive offengelegtem Stundensatz. Zwei Einschraenkungen: Der Stundensatz ist in der Quelle als Obergrenze formuliert ('can be as high as €25 per hour'), die rund 27.000 EUR pro Jahr sind also eine Bestfall-Rechnung des Herstellers; und die Zeitspanne 5 Uhr bis Mitternacht beschreibt die Schichten des Reinigungsteams, nicht die Laufzeit des Roboters. Genau wegen der offenen Herleitung ist der Fall auch der ernuechterndste - drei eingesparte Personalstunden pro Tag bei 3.000-4.000 m² Tagesleistung ist ein realistischer, nicht spektakulaerer Wert und liegt weit unter dem, was Prospektangaben zur Flaechenleistung nahelegen. Es handelt sich um eine Nilfisk-Fallstudie, also Werbekontext, und zugleich um eine Wechsel-Erzaehlung zugunsten von Nilfisk: Zuvor waren zwei Geraete eines Wettbewerbers wegen 'numerous issues and unexpected extra charges' gescheitert - das belegt auch das Auswahlrisiko bei Reinigungsrobotern. Einzelfall ab 2019 mit einem Geraet. Uebertragbarkeit auf DACH: hoch - europaeisches Objekt, aehnliche Personalkostenstruktur (norwegische Loehne liegen allerdings ueber deutschen, die 27.000 EUR waeren in Deutschland entsprechend niedriger), vergleichbare Flughafen-Bodenbelaege und Betriebszeiten.

Quellen (1)
  • Herstellermeldung (Werbekontext)27.000 m² Bodenflaeche, 21-koepfiges Reinigungsteam in drei ueberlappenden Schichten von 5 Uhr bis Mitternacht; ein Liberty SC50 reinigt taeglich 3.000-4.000 m² beziehungsweise 70-75 % der oeffentlichen Bodenflaeche inklusive Check-in- und Ankunftsbereich, spart zwei Reinigungskraeften je 1,5 Stunden taeglich, das entspricht rund 27.000 EUR pro Jahr bei bis zu 25 EUR Netto-Stundenkosten; zuvor zwei Wettbewerbsgeraete wegen Problemen und Zusatzkosten ersetzthttps://nilfisk.com/global/case-studies/nilfisk-robotic-scrubber-saves-3-hours-every-day

Mitie (Reinigungsdienstleister am Flughafen London Heathrow); Beschaffung ueber den UK-Distributor ICE · London Heathrow Airport

FM-Dienstleister

Gausium Scrubber 50 und Scrubber 75 (Mischflotte) (Gausium) · Flughafen · London (GB) · seit Oktober 2022

Flottengroesse
34 Roboter
25x Scrubber 50 und 9x Scrubber 75 plus 18 Ladedocks, Einsatz in Check-in-Bereichen und Airside-Zonen mehrerer Terminals
Personalstunden-Verlagerung
1.760 h/Jahr
Von Gausium ausgewiesene jaehrlich zurueckgewonnene Arbeitsstunden, im Text auf die Automatisierung des Wassermanagements (Tank leeren/befuellen) bezogen; Berechnungsweg wird nicht offengelegt
Einsparung
124.174,99 GBP (Netto ueber 5 Jahre)
Von Gausium angegebene Nettoeinsparung ueber einen Fuenfjahreszeitraum; Kostenbasis und Vergleichsszenario werden nicht offengelegt
Einsparung
64 % ROI (ueber 5 Jahre)
Von Gausium angegebener Return on Investment ueber denselben Fuenfjahreszeitraum
Einsparung
340.704 Liter Wasser/Jahr
Von Gausium angegebene jaehrliche Wassereinsparung allein in Terminal 5, begruendet mit einer Wasserrueckgewinnung von bis zu 80 Prozent
  • Glen Moss, Head of Innovation bei Mitie: 'The floors now shine like Dubai Airport - brilliant! This solution is a game-changer.'
  • Julie Kitchener, Chief Marketing & Communications Officer bei ICE (UK-Distributor): Die Gausium-Roboter haetten den Personalmangel adressiert, das Gausium-Team habe massgeschneiderte Anpassungen fuer Heathrow geliefert.
  • Mitie-Pressemitteilung vom August 2025 (mit Zitat von Heather Downes, Head of Innovation and Production Development bei Mitie): Mitie betreibt an Heathrow 32 Cobots, nach eigener Angabe die groesste Cobot-Flotte Grossbritanniens, unterstuetzend fuer rund 850 Reinigungskraefte.
  • Theo Baldwin-Evans, Soft Services and Hygiene Manager bei Heathrow: 'Working closely with our partners, Heathrow is proud to deliver innovative solutions.'

Einordnung: Nach Betreiberangabe groesste Cobot-Flotte Grossbritanniens und damit einer der groessten oeffentlich dokumentierten Roboter-Reinigungseinsaetze an einem europaeischen Flughafen sowie der einzige Fall dieser Liste, in dem ein FM-Dienstleister und der Hersteller unabhaengig voneinander publiziert haben. Die Zahlen stammen jedoch komplett aus der Gausium-Fallstudie, also aus Werbekontext: Gausium nennt an einer Stelle 1.760 zurueckgewonnene Stunden pro Jahr und an anderer Stelle 'rund 10.000 Stunden pro Terminal jaehrlich' - beide Angaben werden mit derselben Begruendung (automatisiertes Wassermanagement) gefuehrt und sind in dieser Kombination nicht plausibel; die 10.000-Stunden-Angabe ist deshalb hier bewusst nicht als Kennzahl gefuehrt. Die Mitie-Mitteilung vom August 2025 nennt 32 Cobots und 4.800 m² Reinigungsleistung pro Cobot und Tag, benennt aber keinen Hersteller und umfasst zusaetzlich UVD-Desinfektionsroboter - diese Flaechenzahl darf daher nicht Gausium zugerechnet werden. Uebertragbarkeit auf DACH: hoch, weil europaeisches Grossobjekt mit Nachtreinigung und Tarifpersonal, aber britische Lohnkosten und Flughafenbetrieb rund um die Uhr sind mit einem deutschen Verwaltungs- oder Handelsobjekt nicht vergleichbar.

Quellen (2)